26.02.2026

Warum manche Patient:innen eine weibliche Ärztin wählen möchten – ein ausführlicher Blick auf Vorteile, Vertrauen und Behandlungserfolg

 

In der Plastischen Chirurgie Münster begegnen wir häufig Patientinnen, die bei sensiblen oder körperlich intensiven Themen den Wunsch äußern, von einer weiblichen Ärztin behandelt zu werden. Das betrifft nicht nur rein kosmetische Eingriffe, sondern auch medizinisch anspruchsvolle Diagnosen und Behandlungen wie Lipödem‑Versorgung, Intimchirurgie, rekonstruktive Maßnahmen oder chronische Beschwerden.

Dieser Wunsch ist absolut verständlich und legitim. Für viele Patientinnen trägt die Wahl einer Ärztin dazu bei, dass sie sich in jeder Phase der Behandlung – von der Diagnose über den Eingriff bis zur Nachsorge – sicherer, wohler und besser verstanden fühlen. Hier erklären wir, warum das so ist und welche Vorteile sich daraus ergeben können.

 

 

1. Tieferes Vertrauens‑ und Gesprächsklima

Weibliche Ärztinnen wenden häufig einen besonders patientenzentrierten Kommunikationsstil an. Das zeigt sich darin, dass sie im Gespräch oft stärker auf die individuellen Bedürfnisse eingehen, empathisch zuhören und einen ganzheitlicheren Blick auf die Lebenssituation ihrer Patient:innen richten. Dieser kommunikative Ansatz kann dabei helfen, dass Patientinnen:

  • ihre Symptome offener und ausführlicher beschreiben,

  • persönliche oder sensible Anliegen leichter ansprechen,

  • ein höheres Maß an Vertrauen in die Betreuung entwickeln.

Studien haben gezeigt, dass Ärztinnen tendenziell mehr emotionale und psychosoziale Aspekte in ihren Gesprächen erkennen und ansprechen, was insbesondere bei komplexen oder chronischen Beschwerden wichtig ist.

 

2. Verbesserte Zusammenarbeit und Therapieadhärenz

In wissenschaftlichen Untersuchungen wird häufig festgestellt, dass eine stärkere partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Patientin und Ärztin entsteht, wenn sich die Patientin in der Kommunikation verstanden fühlt. Dies kann sich positiv auf die Therapieadhärenz auswirken – also darauf, wie gut eine Patientin eine empfohlene Therapie nachvollzieht und umsetzt. Eine gute Gesprächsbasis kann beispielsweise dazu beitragen, Nachfragen zu stellen, Unsicherheiten zu klären oder praktische Empfehlungen besser umzusetzen.

 

3. Klinisch relevante Unterschiede in Ergebnissen

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass medizinische Ergebnisse bei Patientinnen von weiblichen Ärztinnen etwas besser ausfallen können als bei männlichen Kollegen, vor allem bei Frauen. In einer groß angelegten Analyse zeigte sich zum Beispiel, dass Patientinnen, die von einer Ärztin behandelt wurden, in bestimmten Situationen geringere Sterblichkeits‑ und Wiederaufnahmeraten hatten als Patientinnen, die von männlichen Ärzt:innen betreut wurden – ein Effekt, der auf unterschiedliche Praxis‑ und Kommunikationsstile zurückgeführt wird.

Aus diesen Ergebnissen lässt sich nicht ableiten, dass ein Geschlecht generell „besser“ ist als ein anderes – die Qualität der medizinischen Versorgung hängt selbstverständlich von fachlicher Kompetenz, Erfahrung und Sorgfalt ab. Dennoch können Unterschiede im Ansatz und in der Interaktion zwischen Arzt und Patientin dazu beitragen, dass Patientinnen sich wohler fühlen, offener kommunizieren und dadurch in manchen Fällen bessere Ergebnisse erzielen.

 

4. Mehr Offenheit bei sensiblen oder intimen Themen

Bei Untersuchungen oder Behandlungen, die den Intimbereich, körperliche Veränderungen oder sehr persönliche Beschwerden betreffen, kann die Geschlechterkonstellation von Ärztin und Patientin eine Rolle spielen. Viele Frauen fühlen sich bei solchen Gesprächen bei einer weiblichen Behandlerin einfach besser verstanden und respektiert. Das kann dazu führen, dass Beschwerden früher und ehrlicher artikuliert werden – und damit die Diagnose als auch die Therapieplanung genauer und effektiver ausfallen.

 

5. Selbstbestimmte Wahl der Ärztin – komfortabel und möglich

In der Plastischen Chirurgie Münster ist es selbstverständlich möglich, den Wunsch nach einer weiblichen Behandlerin zu äußern. Das gilt für alle unsere Behandlungsbereiche – ob du Informationen zu einer Lipödem‑Diagnose, Fragen zur Intimchirurgie oder eine Beratung zu ästhetischen Behandlungen suchst. Deine persönliche Komfortzone, dein Vertrauen und deine Sicherheit stehen bei uns im Fokus – und wir nehmen individuelle Wünsche in der Terminplanung ernst.

Eine offene und respektvolle Arzt‑Patient:in‑Beziehung ist ein zentraler Baustein für eine erfolgreiche Behandlung – und wenn eine weibliche Ärztin für dich dazu beiträgt, ist das ein Wunsch, den wir gern berücksichtigen.

 

Fazit: Deine Behandlung – individuell, respektvoll und ganz nach deinen Bedürfnissen

Die Entscheidung für eine weibliche Ärztin kann für viele Patientinnen ein wertvoller Baustein in der medizinischen Betreuung sein – besonders bei sensiblen Themen oder wenn Vertrauen und offene Kommunikation im Vordergrund stehen. Studien zeigen, dass ärztliche Kommunikation und patientenzentrierte Ansätze einen positiven Einfluss auf die Zusammenarbeit und in manchen Fällen sogar auf klinische Ergebnisse haben können.

In der Plastischen Chirurgie Münster – Dr. Howe & Dr. Mikowsky gestalten wir deine Behandlung so, dass du dich gut aufgehoben fühlst – fachlich kompetent, emotional sicher und umfassend beraten. Wenn du eine weibliche Ärztin bevorzugst, berücksichtigen wir diesen Wunsch im Rahmen unserer organisatorischen Möglichkeiten.

 

Die wichtigste Meinung für eine Entscheidung ist die eigene.
Verschaffen sie sich bei einem persönlichen Beratungsgespräch selbst einen
Eindruck, denn es ist ihre Zufriedenheit, die zählt.

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