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Viele Frauen entscheiden sich für eine Brustverkleinerung oder Bruststraffung, weil ihre natürliche Brustform nicht mehr zu ihrem Körperbild passt oder Beschwerden wie Rücken‑, Nacken‑ oder Schulterprobleme durch ein zu großes oder erschlafftes Brustvolumen entstehen. Mit einer ganzheitlichen Operationsplanung lassen sich Form, Größe und Festigkeit der Brust langfristig verbessern – mit Fokus auf narbensparende Techniken und stabilen Ergebnissen.
Was ist eine Brustverkleinerung und Bruststraffung? Eine Brustverkleinerung (Mammareduktion) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem überschüssiges Gewebe, Fett und Haut entfernt wird, um die Brustgröße zu reduzieren und gleichzeitig die Brustform zu verbessern. Dabei wird die verbleibende Brust neu geformt und die Brustwarze in eine ästhetisch günstigere Position gesetzt. Eine Bruststraffung (Mastopexie) richtet sich vor allem an Frauen mit erschlaffter Brust, beispielsweise nach Schwangerschaft, Gewichtsverlust oder hormonellen Veränderungen. Hierbei wird überschüssige Haut entfernt, das Brustgewebe angehoben und oft die Brustwarze neu positioniert. Diese Eingriffe können einzeln oder kombiniert durchgeführt werden, je nachdem, ob nur das Volumen reduziert oder zusätzlich eine jugendlichere Form erzielt werden soll.
Narbenarme und moderne Techniken–Hall‑Findlay‑Methode Die Hall‑Findlay‑Technik, benannt nach der kanadischen plastischen Chirurgin Dr. Elizabeth Hall‑Findlay, ist eine Weiterentwicklung der klassischen Brustverkleinerung, die besonders narbensparend und gewebeschonend arbeitet. Was zeichnet diese Technik aus?
Die Hall‑Findlay‑Technik gilt als eine der natürlichsten und schonendsten Methoden, weil sie formschöne Resultate liefert und den Narbenverlauf auf ein Minimum beschränkt.
Weitere OP‑Techniken – T‑Schnitt & Co. Je nach Ausgangsbefund und gewünschter Veränderung kommen unterschiedliche Schnitttechniken in Frage: T‑Schnitt (auch „Anker“ genannt) Der klassische T‑Schnitt kombiniert:
Diese Methode eignet sich besonders bei sehr großen oder stark hängenden Brüsten, weil sie mehr Flexibilität bei der Entfernung von Haut und Drüsengewebe erlaubt. L‑Technik Eine Variante mit nur einem seitlichen horizontalen Schnitt unter der Brust kann in Fällen mittlerer Reduktion angewendet werden und spart gegenüber dem vollständigen T‑Schnitt oft Narben entlang der Unterbrustfalte. O‑ oder Lollipop‑Technik Bei dieser Technik wird ein Kreis um die Brustwarze und ein vertikaler Schnitt nach unten gesetzt – ohne horizontale Narben in der Unterbrustfalte. Dies ist eine wichtige narbensparende Option bei moderater Reduktion und Straffung.
„Hängematten“‑ oder interne Stütztechniken für langfristige Formstabilität Moderne chirurgische Strategien gehen über reine Schnittführung hinaus: Zusätzlich zur klassischen Neupositionierung wird das Brustgewebe oft intern stabilisiert, um ein Absenken (sogenanntes „Bottoming‑Out“) langfristig zu reduzieren. Solche internen Halte‑ oder „Hammock“‑Techniken nutzen beispielsweise zusätzliche Nähte oder strukturgebende Gewebestränge, um die Brustform zu unterstützen – ähnlich einer inneren „Hängematte“. Durch solche Maßnahmen kann die Brust nach der OP besser in Position gehalten werden. Diese interne Stabilisierung ist keine Methode, die bei jeder Patientin angewendet wird, sondern wird individuell entschieden – abhängig von der Ausgangsform, Gewebebeschaffenheit und gewünschtem Ergebnis.
Warum eine individuelle Beratung so wichtig ist Es gibt keine „Einheitslösung“ bei Brustverkleinerung oder Bruststraffung. Jede Frau hat eine einzigartige Anatomie, unterschiedliche Gewebestrukturen und verschiedene ästhetische Ziele. Die Wahl der optimalen Schnitttechnik, der Umfang der Straffung und der Einsatz von internen Stabilisierungsstrategien hängt von diesen Faktoren ab und sollte in einem ausführlichen Beratungsgespräch geklärt werden. In der Plastischen Chirurgie Münster nehmen sich Dr. Howe und Dr. Mikowsky Zeit, gemeinsam mit Ihnen die passende Methode zu bestimmen und die für Sie beste Balance zwischen Form, Funktion und Narbensichtbarkeit zu finden.
Wie läuft die OP ab und was erwartet die Patientin? Eine Brustverkleinerung oder Bruststraffung wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. Überschüssiges Gewebe wird entfernt, die Brust neu geformt und die Brustwarze angehoben. Nach dem Entfernen der Haut und Gewebe wird die Brust so fixiert, dass sie in ihrer neuen Position stabil bleibt. Feinste Nahttechniken sorgen dafür, dass die Narben so unauffällig wie möglich sind. Anschließend wird ein stützender Verband oder ein Kompressions‑BH angelegt, der die Brustlage in der Heilungsphase unterstützt und die Narbenbildung begünstigt.
Fazit – Individuelle Brustform durch moderne chirurgische Techniken Eine Brustverkleinerung oder Bruststraffung kann nicht nur zu einem körperlich angenehmeren Alltag beitragen, sondern auch zu einem positiven Selbstbild und mehr Lebensqualität. Durch moderne, narbensparende Verfahren – wie die Hall‑Findlay‑Technik oder maßgeschneiderte Schnittführungen – und **innere Stütz‑ bzw. „Hängematten“‑Strategien kann das Ergebnis nachhaltig und ästhetisch erzielt werden. Lassen Sie sich in der Plastischen Chirurgie Münster von Dr. Howe und Dr. Mikowsky individuell beraten und planen Sie gemeinsam Ihren persönlichen Weg zu einer harmonischen, stabilen Brustform.
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Die wichtigste Meinung für eine Entscheidung ist die eigene.
Verschaffen sie sich bei einem persönlichen Beratungsgespräch selbst einen
Eindruck, denn es ist ihre Zufriedenheit, die zählt.